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Die Loci-Methode: wie der Gedächtnispalast funktioniert und was er wirklich bringt

Die Loci-Methode einfach erklärt: wie du einen Gedächtnispalast baust, was Studien zur Wirkung zeigen und wofür sich die Methode eignet – und wofür nicht.

Lernen12 Min. Lesezeit
Von Psychology World

Die Loci-Methode ist eine Gedächtnistechnik: Du legst in Gedanken eine feste Route durch einen Ort, den du gut kennst. An jede Station dieser Route setzt du ein auffälliges Bild für etwas, das du dir merken willst. Zum Abrufen gehst du die Route im Kopf noch einmal ab und findest die Bilder in derselben Reihenfolge wieder. Andere Namen für dieselbe Technik sind Gedächtnispalast und Routenmethode. „Loci“ ist der lateinische Plural von „locus“, Ort.

Die Methode wirkt, aber nicht für alles gleich gut. Eine Metaanalyse über 13 randomisierte kontrollierte Studien fand 2021 einen mittleren Effekt. In einer Münchner Trainingsstudie übten 17 Studenten sechs Wochen lang, 40-mal je 30 Minuten. Danach erinnerten sie im Mittel 62 statt vorher 25 von 72 Wörtern.

  • Die Loci-Methode verbindet zwei Teile: Orte halten die Reihenfolge, Bilder halten den Inhalt.
  • Die Geschichte von Simonides, der die Methode erfunden haben soll, ist eine Legende. Überliefert ist sie vor allem durch Cicero und Quintilian.
  • Studien zeigen einen mittleren Effekt. Die meisten Studien beschreiben aber nicht genau, wie sie die Teilnehmer auf die Gruppen verteilt haben, und die meisten hier beschriebenen Experimente prüfen Wortlisten.
  • Der größte Vorteil liegt in der Reihenfolge. Wer eine Liste in der richtigen Ordnung abrufen muss, profitiert am meisten.
  • Für Fachbegriffe hält die Route die Namen und ihre Ordnung. Die Definitionen lernst du besser durch Abrufen und verteiltes Wiederholen.

Was ist die Loci-Methode?

Die Loci-Methode ist eine Mnemotechnik, also eine Technik, die das Behalten mit einem gelernten System unterstützt. Ihr System hat zwei Teile: eine feste Folge von Orten, die du sicher kennst, und ein Bild für jeden Punkt, den du behalten willst. Die Orte geben die Reihenfolge vor. Die Bilder stehen für die Inhalte.

In Ciceros Werk „De oratore“ beschreibt der Redner Antonius dieses Prinzip mit einem Bild aus dem Schreiben. Die Orte dienen wie die Wachstafel, die Bilder wie die Buchstaben. Die Ordnung der Orte bewahrt die Ordnung der Dinge. Wer die Route kennt, kann also neue Listen darauf schreiben.

Gedächtnispalast ist der Name für dieselbe Technik mit einem großen, gedachten Gebäude als Ort. Routenmethode betont den Weg, den du im Kopf abgehst. Das Prinzip ist in allen drei Fällen dasselbe.

Die Loci-Methode ist nicht dasselbe wie die Schlüsselwortmethode. Bei der Schlüsselwortmethode verbindest du ein schwieriges Wort über ein Bild mit einem ähnlich klingenden, bekannten Wort. Ein Merkblatt der Universität Jena kombiniert beide: Das englische „mice“ wird zu „Mais“, und die Mäuse knabbern am ersten Ort der Route an einem Maiskolben. Die Schlüsselwortmethode bewerteten John Dunlosky und Kollegen 2013 als gering wirksam. Sie ist schwer anzuwenden und scheint nur bei wenigen Arten von Lernstoff und über kurze Zeiträume zu helfen. Die Loci-Methode war nicht unter den zehn Techniken dieser Übersicht. Wie die beiden am besten belegten Techniken funktionieren, steht im Beitrag darüber, wie du psychologische Fachbegriffe lernst.

So funktioniert die Loci-Methode: Anleitung in fünf Schritten

Du brauchst kein Material, nur einen Ort aus deinem Leben und etwas Zeit für den ersten Durchgang. Die Regeln für gute Orte und gute Bilder sind über 2.000 Jahre alt. In Ciceros „De oratore“ empfiehlt Antonius viele Orte, die deutlich und gut voneinander getrennt sind, mit mäßigen Abständen. Die Bilder sollen aktiv, scharf und auffällig sein, damit sie dem Geist schnell begegnen.

  1. 1.Wähle einen Ort, den du sehr gut kennst: deine Wohnung, deinen Weg zur Uni oder ein Gebäude auf dem Campus.
  2. 2.Lege auf diesem Ort eine Route mit Stationen fest, die sich klar voneinander unterscheiden. Gehe die Route immer in derselben Richtung ab.
  3. 3.Mache aus jedem Punkt deiner Liste ein Bild, das sich bewegt, übertreibt oder aus dem Rahmen fällt.
  4. 4.Setze an jede Station genau ein Bild. Lass das Bild mit der Station etwas tun, zum Beispiel auf dem Sofa springen oder aus dem Kühlschrank fallen.
  5. 5.Gehe die Route im Kopf ab und rufe jedes Bild ab, ohne nachzusehen. Wiederhole den Durchgang an späteren Tagen.

Der fünfte Schritt entscheidet über das Ergebnis. Ein Bild, das du nur einmal ablegst, verblasst wie jede andere neue Erinnerung, so wie es die Vergessenskurve beschreibt. Jeder Durchgang ist ein Abruf aus dem Gedächtnis. Abrufen gehört nach Dunlosky und Kollegen zu den am besten belegten Lerntechniken, erneutes Lesen nicht.

Ein Beispiel: die vier Stufen nach Piaget in deiner Wohnung

Jean Piaget unterscheidet vier Stufen der kognitiven Entwicklung: die sensomotorische, die präoperationale, die konkret-operationale und die formal-operationale Stufe. In einer Prüfung musst du sie oft in der richtigen Reihenfolge nennen. Die folgende Route ist ein selbst gebautes Beispiel, keine Vorlage aus einer Studie.

  1. 1.Haustür: An der Klinke brummt ein kleiner Motor mit blinkenden Sensoren. Das Bild steht für „sensomotorisch“.
  2. 2.Garderobe: Eine Chirurgin hängt vor der Operation ihren Kittel auf. Das Bild steht für „präoperational“, also „vor der Operation“.
  3. 3.Küche: Dieselbe Chirurgin operiert auf dem Küchentisch eine Gurke, ganz konkret und mit Handschuhen. Das Bild steht für „konkret-operational“.
  4. 4.Schreibtisch: Die Chirurgin füllt an deinem Schreibtisch einen Stapel Formulare aus. Das Bild steht für „formal-operational“.

Bei nur vier Stationen solltest du die Namen und ihre Reihenfolge nach wenigen Durchgängen abrufen können. Das Beispiel zeigt aber auch die Grenze der Methode: Die Bilder bewahren die Namen, nicht die Bedeutung. Was ein Kind auf der präoperationalen Stufe kann und was nicht, sagt dir die Chirurgin an der Garderobe nicht. Das musst du als Definition lernen und abrufen.

Woher die Methode stammt: Simonides, Cicero und Quintilian

Die bekannteste Quelle ist Ciceros „De oratore“ aus dem Jahr 55 v. Chr. Das Werk ist ein Dialog, und die Geschichte erzählt dort nicht Cicero selbst, sondern die Figur des Redners Antonius. Er nennt den griechischen Dichter Simonides von Keos als den Mann, der nach der Überlieferung die Gedächtniskunst als Erster vorgestellt hat.

Die Geschichte geht so: Simonides trägt bei einem Festmahl des Adligen Skopas in Krannon in Thessalien ein Gedicht vor. Das Gedicht lobt auch die Götter Castor und Pollux, und Skopas zahlt deshalb nur die Hälfte des Lohns. Den Rest, sagt er, solle Simonides von den beiden Göttern verlangen. Kurz darauf rufen zwei junge Männer Simonides vor die Tür, doch draußen ist niemand. In diesem Moment stürzt der Saal ein und erschlägt Skopas und seine Gäste. Die Angehörigen können die Toten nicht erkennen. Simonides weiß aber noch, an welchem Platz jeder gelegen hat, und kann so jeden Toten benennen. Daraus soll er geschlossen haben, dass vor allem die Ordnung dem Gedächtnis Licht bringt, im Lateinischen „ordinem esse maxime, qui memoriae lumen adferret“.

Knapp 150 Jahre später, um das Jahr 92 n. Chr., beschreibt der Lehrer der Redekunst Quintilian in seiner „Institutio oratoria“, wie Redner die Methode benutzten. Sie wählten ein großes Haus mit vielen verschiedenen Räumen. Den ersten Gedanken legten sie in den Vorhof, den zweiten in den Wohnraum, die übrigen rund um das Regenbecken und sogar zu den Statuen. Als Zeichen dienten Dinge wie ein Anker für ein Thema aus der Seefahrt oder eine Waffe für ein Thema aus dem Krieg.

Quintilian zweifelt selbst an Teilen der Legende. Nach seinen Worten stritten die Fachleute über die Einzelheiten: Für wen war das Gedicht, und stand das Haus in Pharsalos oder in Krannon? Die weite Verbreitung der Geschichte verdankt sie nach Quintilian Cicero. Den Teil mit Castor und Pollux hält er für erfunden, denn Simonides selbst erwähnt ihn nirgends.

Was die Forschung zur Loci-Methode zeigt

Die Loci-Methode verbessert das Erinnern messbar, aber die Studienlage hat Schwächen. Conal Twomey und Meike Kroneisen fassten 2021 in einer Metaanalyse 13 randomisierte kontrollierte Studien zusammen, die meisten davon an Hochschulen. Gruppen mit der Loci-Methode erinnerten mehr als Kontrollgruppen, mit einem mittleren Effekt von g = 0,65. Das 95-Prozent-Konfidenzintervall reicht von 0,45 bis 0,85.

Der Effekt blieb ähnlich groß, als die Autoren für Publikationsbias korrigierten und einzelne Studien herausnahmen. Die Schwäche liegt in den Studien selbst: Die meisten berichten nicht, wie die Zufallsfolge erzeugt und die Zuteilung verdeckt wurde. Die Autoren sprechen von einer guten ersten Unterstützung für die Methode.

Die Münchner Trainingsstudie

Konkrete Zahlen zum Training liefert eine Studie von Isabella Wagner, Martin Dresler und Kollegen aus dem Jahr 2021. Beteiligt waren unter anderem das Donders-Institut in Nijmegen und das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Die Forscher nahmen 51 Studenten der Universität München auf, alle männlich und ohne Erfahrung mit Gedächtnistechniken. Ausgewertet wurden 50 von ihnen. 17 trainierten sechs Wochen lang die Loci-Methode, 40-mal je 30 Minuten zu Hause. 16 übten in derselben Zeit ein Training für das Arbeitsgedächtnis, 17 trainierten gar nicht.

Mittlere Zahl frei erinnerter Wörter aus einer Liste von 72 Wörtern; am Nachtest nach 4 Monaten nahmen 16, 14 und 15 Personen teil (Wagner und Kollegen, 2021).
ZeitpunktLoci-TrainingArbeitsgedächtnistrainingKein Training
Vor dem Training, Test nach 20 Minuten25,230,728,9
Vor dem Training, Test nach 24 Stunden16,119,418,5
Nach dem Training, Test nach 20 Minuten62,241,736,4
Nach dem Training, Test nach 24 Stunden56,230,521,4
Nachtest nach 4 Monaten50,330,427,4

Die Trainingsgruppe erinnerte nach dem Training mehr als doppelt so viele Wörter wie vorher. Der Vorsprung vor den beiden anderen Gruppen hielt auch nach 24 Stunden und nach vier Monaten. Drei Einschränkungen gehören zu diesen Zahlen. Die Listen bestanden aus konkreten Hauptwörtern. Alle Teilnehmer waren junge Männer. Und beim Nachtest nach vier Monaten kam dieselbe Liste wie vor dem Training zum Einsatz, was die Autoren selbst als Schwäche nennen.

Was Gedächtnissportler anders machen

Die Forscher testeten in derselben Arbeit auch Gedächtnissportler aus den Top 50 der Weltrangliste. Nach 20 Minuten erinnerten sie im Median alle 72 Wörter, ihre Vergleichspersonen 43. Eleanor Maguire und Kollegen untersuchten schon 2003 Menschen, die bei Wettbewerben wie den World Memory Championships aufgefallen waren. Ihre Leistung beruhte nicht auf besonderer Intelligenz oder einer besonderen Struktur des Gehirns. Sie nutzten eine räumliche Lernstrategie, bei der Hirnregionen für das räumliche Gedächtnis arbeiteten, darunter der Hippocampus.

Die Arbeitsweise des Gehirns ändert sich aber mit dem Training. In der Studie von Wagner und Kollegen zeigten Gedächtnissportler und trainierte Studenten beim Einprägen und Wiedererkennen dasselbe Muster: weniger Aktivität im seitlichen präfrontalen Kortex sowie im parahippocampalen und im retrosplenialen Kortex. Dieses Muster hing zum Teil mit besseren Ergebnissen nach vier Monaten zusammen.

Wofür die Loci-Methode taugt und wofür nicht

Die Loci-Methode ist am stärksten, wenn die Reihenfolge zählt. Henry Roediger ließ 1980 150 Studierende Listen aus 20 Wörtern lernen, mit einer von vier Gedächtnistechniken oder ohne. Alle Techniken halfen beim Erinnern. Die größten Unterschiede zeigten sich aber, wenn nur Wörter am richtigen Platz zählten. Im sofortigen Test lagen dann die Loci-Methode und ein Merksystem mit festen Merkwörtern vorn.

Quintilian kam zu einem ähnlichen Urteil. Die Methode hilft nach seinen Worten, wenn man eine Reihe von Namen in der gehörten Reihenfolge wiedergeben muss. Für eine zusammenhängende Rede hilft sie weniger. Gedanken rufen nämlich nicht dieselben Bilder hervor wie Dinge, und für jeden Gedanken muss man ein Zeichen eigens erfinden. Für Bindewörter gibt es nach Quintilian gar kein Bild.

Bei Texten kommt es darauf an, wie du sie aufnimmst. Angelica Moè und Rossana De Beni prüften das mit 90 Personen. Die Loci-Methode wirkte bei vorgelesenen Texten stärker als bei Texten auf dem Bildschirm. Beim wiederholten Aufsagen war es umgekehrt. Der Vorteil für vorgelesene Texte war am größten, wenn die Teilnehmer ihre Route selbst gebaut hatten.

Auch der Abstand zum Lernen spielt eine Rolle. Alvin Wang und Margaret Thomas prüften 2000, wie gut Menschen Wortlisten nach einer längeren Pause in der richtigen Reihenfolge erinnern. Wer von sich aus ordnete oder sich Bilder machte, erinnerte nach der Pause ähnlich gut wie die Gruppen mit Loci-Methode oder Merkwörtern. Ob die Wörter konkret oder abstrakt waren, änderte daran nichts.

Dazu kommt der Aufwand. Das Münchner Training dauerte zusammen 20 Stunden. In einem Reddit-Forum für Medizinstudierende beschreibt jemand dasselbe Problem: In der Zeit für Bilder und Geschichten hätte man denselben Stoff mehrmals mit Karteikarten wiederholen können.

Loci-Methode für psychologische Fachbegriffe

Für eine Psychologie-Prüfung lohnt sich die Loci-Methode vor allem für Listen mit fester Ordnung: Stufen, Phasen, die Schritte eines Experiments oder die Reihenfolge von Theorien. Die Route gibt dir dann die Namen und ihre Ordnung, wie im Piaget-Beispiel. Die Bedeutung jedes Begriffs ist eine andere Aufgabe.

Für die Definitionen sind zwei Techniken am besten belegt: Abrufen aus dem Gedächtnis und Lernen in zeitlichen Abständen. Der Beitrag über verteiltes Wiederholen erklärt, warum Abstände wirken und wie du sie für Fachbegriffe nutzt. Beide Wege passen zusammen: Ein Durchgang durch die Route ist selbst ein Abruf, und du kannst ihn an späteren Tagen wiederholen.

Psychology World ist eine Wörterbuch-App mit mehr als 18.000 psychologischen Fachbegriffen, und sie unterstützt diesen zweiten Teil. Suche die Begriffe deiner Route im Wörterbuch und speichere sie in einer eigenen Liste. Übe die Liste dann als Karteikarten, als Multiple Choice ab vier Wörtern in der Liste oder durch Tippen der Antwort. So weißt du nicht nur, welche Stufe nach welcher kommt, sondern auch, was jede Stufe bedeutet.

Häufige Fragen

Brauche ich für einen Gedächtnispalast ein großes Haus?

Nein. Quintilian empfahl ein großes Haus mit vielen verschiedenen Räumen. Eine Studie von Eric Legge und Kollegen aus dem Jahr 2012 zeigt aber, dass es auch einfacher geht. Teilnehmer ohne Erfahrung lernten Listen mit einer virtuellen Umgebung, die sie nur kurz gesehen hatten. Damit erinnerten sie genauso gut wie mit einem sehr vertrauten Ort. Dein Weg zur Uni oder deine Wohnung reicht.

Kann ich denselben Gedächtnispalast mehrmals benutzen?

Ja. Lernst du aber mehrere Listen kurz nacheinander auf denselben Orten, können neue Bilder ältere überlagern, eine Form von Interferenz. In der Münchner Studie baute jeder Teilnehmer vier Routen, und ein Trainingsplan legte fest, welche Orte er an welchem Tag benutzte. So sollte die Interferenz mit den Listen der Vortage kleiner werden.

Wie lange dauert es, die Loci-Methode zu lernen?

Das Grundprinzip kannst du in einer Sitzung lernen. In Experimenten erinnern Teilnehmer ohne Vorerfahrung schon nach einer kurzen Anleitung Wortlisten besser als Kontrollgruppen. Große Steigerungen brauchen aber Übung: Die Münchner Teilnehmer trainierten sechs Wochen lang insgesamt 20 Stunden, bis sie im Mittel 62 von 72 Wörtern erinnerten.

Funktioniert der Gedächtnispalast wirklich wie bei Sherlock?

Zum Teil. Die Technik, die die BBC-Serie „Sherlock“ in mehreren Folgen zeigt, gibt es wirklich: Es ist der Gedächtnispalast, also die Loci-Methode. In Studien verbessert sie aber vor allem das Erinnern von Listen, und große Gewinne brauchen wochenlange Übung.

Quellen

  1. 1.Twomey, C., & Kroneisen, M. (2021). The effectiveness of the loci method as a mnemonic device: Meta-analysis. Quarterly Journal of Experimental Psychology, 74(8), 1317–1326.
  2. 2.Wagner, I. C., Konrad, B. N., Schuster, P., Weisig, S., Repantis, D., Ohla, K., Kühn, S., Fernández, G., Steiger, A., Lamm, C., Czisch, M., & Dresler, M. (2021). Durable memories and efficient neural coding through mnemonic training using the method of loci. Science Advances, 7(10), eabc7606.
  3. 3.Maguire, E. A., Valentine, E. R., Wilding, J. M., & Kapur, N. (2003). Routes to remembering: The brains behind superior memory. Nature Neuroscience, 6(1), 90–95.
  4. 4.Roediger, H. L. (1980). The effectiveness of four mnemonics in ordering recall. Journal of Experimental Psychology: Human Learning and Memory, 6(5), 558–567.
  5. 5.Wang, A. Y., & Thomas, M. H. (2000). Looking for long-term mnemonic effects on serial recall: The legacy of Simonides. American Journal of Psychology, 113(3), 331.
  6. 6.Legge, E. L. G., Madan, C. R., Ng, E. T., & Caplan, J. B. (2012). Building a memory palace in minutes: Equivalent memory performance using virtual versus conventional environments with the Method of Loci. Acta Psychologica, 141(3), 380–390.
  7. 7.Moè, A., & De Beni, R. (2005). Stressing the efficacy of the Loci method: Oral presentation and the subject-generation of the Loci pathway with expository passages. Applied Cognitive Psychology, 19(1), 95–106.
  8. 8.Dunlosky, J., Rawson, K. A., Marsh, E. J., Nathan, M. J., & Willingham, D. T. (2013). Improving students’ learning with effective learning techniques: Promising directions from cognitive and educational psychology. Psychological Science in the Public Interest, 14(1), 4–58.
  9. 9.Cicero, M. T. (55 v. Chr.). De oratore, Buch II, 351–360. The Latin Library.
  10. 10.Quintilian, M. F. (um 92 n. Chr.). Institutio oratoria, Buch XI, Kapitel 2. Übersetzung von H. E. Butler, 1922. LacusCurtius.
  11. 11.Universität Jena, Zentrale Studienberatung (2024). Loci-Methode: Lernstoff besser merken.
  12. 12.Wikipedia (2026). Gedächtnispalast.

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