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Abruf vs Wiedererkennen: zwei Gedächtnistests, und wann der leichte versagt

Abruf heißt: du stellst die Antwort her. Wiedererkennen heißt: du wählst sie aus. Unterschied, Beispiele und wann Abruf gewinnt.

Kognition11 Min. Lesezeit
Von Psychology World

Abruf und Wiedererkennen sind zwei Wege, Information aus dem Langzeitgedächtnis zu holen. Beim Abruf stellst du die Antwort selbst her, wie in einer Aufsatzfrage. Beim Wiedererkennen liegt die Antwort vor dir, und du erkennst sie wieder, wie in einer Multiple-Choice-Frage. Das Wiedererkennen gibt meist die höhere Punktzahl. Doch wie groß der Vorsprung ist, hängt vom Test ab, und unter manchen Bedingungen gibt der Abruf die höhere Punktzahl.

Auf Englisch heißen die Begriffe recall und recognition. Deutsche Lehrbücher nutzen beide Paare. Dieser Artikel nutzt Abruf und Wiedererkennen und nennt die englischen Begriffe einmal dazu. Zitate aus englischen Quellen stehen hier in eigener Übersetzung.

  • Abruf heißt: herausholen ohne vorliegende Antwort. Wiedererkennen heißt: vergleichen eines vorliegenden Items mit dem Gedächtnis.
  • Abruf hat drei übliche Formen: freier Abruf, Abruf mit Hinweisreiz und serieller Abruf.
  • Nachlernen ist ein drittes Maß des Gedächtnisses. Es ist das Maß, das Ebbinghaus 1885 nutzte.
  • Wiedererkennen ist meist leichter, weil das Testitem eine Kopie des Gelernten ist. Die falschen Antworten steuern die Schwierigkeit.
  • In einem Experiment von 1973 erkannten Studierende nur 24 Prozent einer Wortliste wieder. Mit den passenden Hinweisreizen riefen sie 63 Prozent der Liste ab.

Was Abruf und Wiedererkennen bedeuten

Abruf ist der Akt, Information aus dem Speicher zu holen und zurück ins Bewusstsein zu bringen. So definiert es das Lehrbuch Psychology 2e von OpenStax. Dasselbe Lehrbuch nennt drei Wege aus dem Langzeitgedächtnis: Abruf, Wiedererkennen und Nachlernen.

Abruf heißt: du greifst auf Information ohne Hinweisreize zu. Du nutzt Abruf in einer Aufsatzprüfung. Kein Wort auf dem Blatt enthält die Antwort, also musst du sie selbst herstellen.

Das Lehrbuch definiert Wiedererkennen in zwei Sätzen: Wiedererkennen geschieht, wenn du gelernte Information wiedererkennst, nachdem du ihr erneut begegnest. Es schließt einen Vergleich ein. Du nutzt Wiedererkennen in einer Multiple-Choice-Prüfung. Das Lehrbuch gibt ein zweites Beispiel. Bei einem Klassentreffen nach 10 Jahren rufst du nicht alle Namen deiner Mitschüler ab. Doch viele erkennst du auf den Jahrgangsfotos wieder.

Das Dorsch-Lexikon der Psychologie definiert Abruf ähnlich. Abruf ist dort der angenommene Vorgang, durch den gespeicherte Informationen wieder in die Verarbeitung gerufen werden. Der Eintrag unterscheidet zwei Formen: signalisierten Abruf und nicht signalisierten Abruf, je nach Art der Abrufreize von außen.

Forscher benennen auch die zwei Testtypen. In einem Lehrbuchmodul zum Gedächtnis nutzen Psychologen laut Kathleen McDermott und Henry Roediger zwei Testtypen. Es sind Produktionstests mit Abruf oder Wiedererkennenstests mit Auswahl der richtigen aus falschen Informationen, zum Beispiel ein Multiple-Choice-Test. Das Wort Produktion ist ein gutes Etikett. Beim Abruf stellst du die Antwort her. Beim Wiedererkennen wählst du sie aus.

Freier Abruf, Abruf mit Hinweisreiz und serieller Abruf

Das Wort Abruf allein meint häufig den freien Abruf. Doch Abruf hat drei übliche Formen.

  • Freier Abruf: du stellst die Items in beliebiger Reihenfolge her, in den Worten von McDermott und Roediger. Der Test gibt dir keinen Hinweisreiz.
  • Abruf mit Hinweisreiz: der Test gibt dir einen Hinweisreiz pro Item. In einem Beispiel von McDermott und Roediger sind die Vornamen George Bernard der Hinweisreiz für den Nachnamen Shaw. Eine Lückentextfrage ist ein Test auf Abruf mit Hinweisreiz.
  • Serieller Abruf: das APA Dictionary of Psychology definiert ihn als Abruf von Items in der Reihenfolge, in der sie gezeigt wurden. Das Wörterbuch gibt eine Telefonnummer als Beispiel, weil die Ziffern in der richtigen Folge stehen müssen.

Nachlernen: das dritte Maß

Nachlernen heißt: schon einmal gelernte Information erneut lernen, so OpenStax. Wenn du den Stoff beim zweiten Mal schneller lernst, blieb ein Teil der ersten Erinnerung erhalten. Das Beispiel von OpenStax ist eine Frau, die in der Schule Spanisch lernte. Sie beginnt 13 Jahre später einen Spanischkurs und wundert sich über ihr Tempo.

Hermann Ebbinghaus nutzte dieses Maß in seinem Buch über das Gedächtnis von 1885. Er maß die Zeit, die er zum Lernen einer Silbenliste brauchte. Später maß er die Zeit für dieselbe Liste erneut. Er nannte den Unterschied die Ersparnis beim Nachlernen. Er schrieb, diese Ersparnis sei jeweils das Maß für die behaltene Menge am Ende des Intervalls. Unser Artikel über was Ebbinghaus mit der Vergessenskurve gemessen hat erklärt seine Ersparniswerte.

Fünf Gedächtnisprüfungen, und was jede Prüfung dir gibt.
TestWas du tustWas der Test dir gibtBeispiel
Freier AbrufStelle die Items in beliebiger Folge herKeinen HinweisreizEine Aufsatzfrage
Abruf mit HinweisreizStelle das Item zum Hinweisreiz herEinen Hinweisreiz pro ItemEine Lückentextfrage
Serieller AbrufStelle die Items in der Originalfolge herKeinen HinweisreizEine Telefonnummer, die du wiedergeben musst
WiedererkennenWähle das gelernte Item ausDas richtige Item und einige falsche ItemsEine Multiple-Choice-Frage
NachlernenLerne denselben Stoff erneutDen ganzen StoffEin Sprachkurs nach langer Pause

Warum Wiedererkennen meist leichter ist

McDermott und Roediger geben den üblichen Grund: Wir halten Wiedererkennenstests für recht leicht, weil der Hinweisreiz für den Abruf eine Kopie des gelernten Ereignisses ist. Beim Abruf musst du das Item im Gedächtnis finden. Beim Wiedererkennen steht das Item auf dem Blatt.

Lionel Standing maß den Unterschied in einer Studie von 1973 zum Gedächtnis für Bilder und Wörter. In einem Experiment sah jede Gruppe von 10 Personen 200 Items einmal, je 5 Sekunden lang. Die Personen hatten dann 40 Minuten, um alle Items aufzuschreiben, die sie abrufen konnten. Danach machten sie einen Wiedererkennenstest mit Auswahlzwang.

Bei gedruckten Wörtern lag der mittlere Abrufwert bei 24,5 Wörtern. Aus dem Wiedererkennenstest schätzte Standing, dass 134,5 Wörter im Gedächtnis waren. Diese Schätzung ist das 5,5-Fache des Abrufwerts. Bei Bildern lagen die zwei Werte bei 51,6 und 175.

Standing schrieb, dieses Muster sei bekannt: Man habe oft gefunden, dass die Wiedererkennenleistung den Abruf bei gegebener Materialart und gegebener Zahl von Wahlmöglichkeiten um einen typischen Faktor übertreffe. Er fasste auch eine Studie von Shepard von 1967 zusammen. In dieser Studie sahen Personen 612 Bilder einmal, je etwa 6 Sekunden lang. In Tests mit zwei Wahlmöglichkeiten wählten sie das richtige Bild in 98 Prozent der Fälle. Der Wert für einzelne Wörter lag bei 90 Prozent, der Wert für kurze Sätze bei 88 Prozent.

Die falschen Antworten steuern die Schwierigkeit

Standing nannte eine Bedingung in seinem Satz: eine gegebene Zahl von Wahlmöglichkeiten. Ein Wiedererkennenstest hat keine feste Schwierigkeit. Standing machte seine eigene Aufgabe schwerer, als er mehr Wahlmöglichkeiten nutzte.

Im Jahr 1983 schrieb J. F. Hall eine kurze Arbeit über dieses Problem. Er nannte es einen allgemein anerkannten, doch vernachlässigten Befund, dass die Leistung in jedem Wiedererkennenstest durch Änderung der Distraktoren steuerbar ist. Distraktoren sind die falschen Items im Test. Also gilt der Satz, Wiedererkennen sei leichter als Abruf, nur für einen bestimmten Test mit bestimmten falschen Antworten.

Wann Abruf gewinnt

Im Jahr 1973 berichteten Endel Tulving und Donald Thomson ein Ergebnis, das die übliche Regel nicht vorhersagt. Ihre Arbeit sagt, dass Versuchspersonen unter bestimmten Bedingungen viele abrufbare Listenwörter durchgehend nicht wiedererkannten. Sie nannten dieses Ergebnis Recognition Failure, also Wiedererkennensversagen.

In ihrem ersten Experiment lernten 40 Studierende der Yale-Universität 24 Wortpaare. Jedes Paar hatte ein Hinweiswort in kleinen Buchstaben und ein Zielwort in großen Buchstaben, zum Beispiel glue CHAIR. Der Hinweisreiz hing nur schwach mit dem Ziel zusammen. Die Aufgabe war, sich die Zielwörter zu merken. Drei der späteren Aufgaben sind hier wichtig.

  1. 1.Die Studierenden bekamen neue Wörter, die stark mit den Zielen zusammenhängen, zum Beispiel table. Sie schrieben die Wörter auf, an die sie diese neuen Wörter denken ließen. Im Mittel schrieben sie 17,7 der 24 Zielwörter auf.
  2. 2.Die Studierenden sahen die Wörter an, die sie geschrieben hatten. Sie kreisten jedes Wort ein, das sie aus der Liste wiedererkannten. Der Mittelwert lag bei 4,2 Wörtern, also einer Trefferquote von 24 Prozent.
  3. 3.Die letzten 10 der 40 Studierenden bekamen die originalen Hinweiswörter, zum Beispiel glue. Sie schrieben die Zielwörter auf, die sie abrufen konnten. Der Mittelwert lag bei 15,2 von 24 Wörtern, also einer Trefferquote von 63 Prozent.

Diese 10 Studierenden riefen 69 Wörter ab, doch erkannten sie nicht wieder. Jedes dieser Wörter stand in Aufgabe 2 vor ihnen, in ihrer eigenen Schrift, und sie erkannten es nicht als Listenwort.

Tulving und Thomson erklärten das Ergebnis mit dem Prinzip der Enkodierspezifität. McDermott und Roediger fassen das Prinzip so zusammen: Ein Hinweisreiz wirkt in dem Maß, in dem er zur Gedächtnisspur eines Erlebnisses passt oder sie überlappt. Die Studierenden hatten CHAIR zusammen mit glue gespeichert. Das Wort chair nach dem Wort table passte schlecht zu dieser Erinnerung. Der Hinweisreiz glue passte.

Die Bedingung ist wichtig. Das Experiment zeigt, dass Wiedererkennen versagen kann. Es zeigt nicht, dass Abruf meist besser ist. McDermott und Roediger geben ein zweites Beispiel aus einer Namensstudie. Personen erkennen Shaw manchmal nicht als Nachnamen eines berühmten Autors. Doch der Hinweisreiz George Bernard führt sie häufig zum Abruf von Shaw.

Wiedererkennen hat zwei Teile: Vertrautheit und Reminiszenz

Im Jahr 1980 trennte George Mandler zwei Typen des Wiedererkennens. Der erste Typ nutzt Vertrautheit, die er kontextfrei nannte. Der zweite Typ nutzt Reminiszenz, die er als Erkennen durch einen Abrufvorgang beschrieb. Diese Zitate stammen aus einer Forschungsnotiz von Colin MacLeod von 2020 zur Geschichte von Mandlers Arbeit.

Mandler gab ein Beispiel. Du siehst einen Mann im Bus. Du bist sicher, dass du ihn kennst, doch weißt nicht, woher. Du prüfst mögliche Kontexte: deine Arbeit, einen Film, das Fernsehen. Die Suche endet mit der Antwort, das ist der Metzger aus dem Supermarkt. Das erste Gefühl ist Vertrautheit. Der letzte Schritt ist Reminiszenz.

Das Beispiel ist heute als Metzger im Bus bekannt. Mandlers eigene Worte waren butcher-in-the-bus. MacLeod fand ein sehr ähnliches Beispiel in einem Lehrbuch von Charles Osgood von 1953, also 27 Jahre vor Mandlers Arbeit. Osgoods Beispiel ist ein Mann in einer Theaterschlange, der der Mann vom Fleischmarkt ist. MacLeod meint, die Ehre solle eigentlich an Osgood gehen. Er stellt auch eine Frage zu Mandler. Möglich, dass Mandler das Beispiel kannte und seine Quelle nicht mehr abrief.

Dieser Abschnitt hat eine Folge für die Begriffe. In der Gedächtnisforschung ist Reminiszenz kein zweites Wort für Abruf. Reminiszenz ist eine der zwei Grundlagen des Wiedererkennens.

Sind Abruf und Wiedererkennen zwei verschiedene Gedächtnisse?

Eine Studie mit Amnesiepatienten spricht gegen diese Idee. Im Jahr 1992 verglichen Haist, Shimamura und Squire die zwei Tests bei amnestischen Patienten. Bei Amnesie ist ein Hirnsystem geschädigt, das für das bewusste Gedächtnis wichtig ist. Die Autoren berichteten, dass Abruf und Wiedererkennen bei amnestischen Patienten proportional beeinträchtigt waren.

Sie schlossen, die Ergebnisse stützten die Sicht, dass Abruf und Wiedererkennen verwandte Funktionen des deklarativen Gedächtnisses sind. Deklaratives Gedächtnis ist bewusstes Gedächtnis. In dieser Sicht sind Abruf und Wiedererkennen zwei Tests desselben Gedächtnistyps, und die Tests geben verschiedene Hinweisreize. Dies ist eine Studie, und sie schließt die Frage nicht.

Was das fürs Lernen heißt

Die erste Lektion ist: Ein Gefühl von Vertrautheit ist kein Beweis für Wissen. In einer Studie von 2006 verglichen Roediger und Karpicke zwei Gruppen von Studierenden. Eine Gruppe lernte Prosatexte erneut. Die andere Gruppe machte Tests auf freien Abruf zu den Texten. Nach 5 Minuten gab wiederholtes Lernen die bessere Punktzahl. Nach 2 Tagen und nach 1 Woche brachte vorheriges Testen deutlich höhere Behaltenswerte als Lernen, obwohl wiederholtes Lernen die Sicherheit der Studierenden steigerte. Wenn du eine Definition erneut liest, wird die Definition vertraut. Das zeigt nicht, dass du sie herstellen kannst.

Die zweite Lektion ist: Üben mit Multiple-Choice hat einen Wert. Eine übliche Kritik sagt, solche Tests [nutzten Wiedererkennensprozesse statt der produktiven Abrufprozesse, die bekanntermaßen den späteren Abruf stärken]. Jeri Little und ihre Kollegen prüften diese Kritik im Jahr 2012. Sie fanden, dass gut gebaute Multiple-Choice-Tests durchaus produktive Abrufprozesse auslösen. Die Bedingung war, dass die falschen Antworten plausibel waren. Plausible falsche Antworten ließen die Studierenden abrufen, warum jede Option richtig oder falsch war.

Nutze darum beide Testtypen zusammen. Unser Leitfaden zum Lernen psychologischer Fachbegriffe beschreibt übendes Testen genauer. Unser Artikel über verteiltes Wiederholen erklärt, wie du Zeit zwischen die Einheiten legst.

Psychology World hat beide Testtypen. Du speicherst Begriffe in einer Liste und übst dann diese Liste. Das Fragespiel ist ein Multiple-Choice-Test und damit ein Wiedererkennenstest. Es braucht eine Liste mit mindestens vier Wörtern. Das Tipspiel ist ein Abruftest, weil du die Antwort selbst tippst. Eine praktische Folge ist das Fragespiel zuerst und dann das Tipspiel für dieselbe Liste. Du siehst die Lernmodi auf der Startseite.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Abruf und Wiedererkennen in einfachen Worten?

Beim Abruf stellst du die Antwort aus dem Gedächtnis her, und die Antwort steht nicht vor dir. Beim Wiedererkennen siehst du die Antwort und erkennst sie als gelerntes Item wieder. Eine Aufsatzfrage ist ein Abruftest. Eine Multiple-Choice-Frage ist ein Wiedererkennenstest.

Ist eine Multiple-Choice-Frage Abruf oder Wiedererkennen?

Sie ist ein Wiedererkennenstest, weil die richtige Antwort unter den Optionen steht. Doch eine Studie von Little und Kollegen von 2012 fand, dass Multiple-Choice-Fragen mit plausiblen falschen Antworten auch Abruf auslösen. Eine Lückentextfrage ist ein Test auf Abruf mit Hinweisreiz, und eine Aufsatzfrage ist ein Test auf freien Abruf.

Was ist der Unterschied zwischen Abruf und Reminiszenz?

Abruf ist ein Testtyp, in dem du das Item herstellst. In der Gedächtnisforschung ist Reminiszenz eine der zwei Grundlagen des Wiedererkennens. George Mandler trennte sie 1980 von der Vertrautheit. Vertrautheit ist das Gefühl, ein Item zu kennen. Reminiszenz ist der Abruf, woher du es kennst.

Heißt Wiedererkennen eines Begriffs, dass ich ihn kann?

Nein. Wiedererkennen zeigt, dass der Begriff vertraut ist. Es zeigt nicht, dass du die Definition herstellen kannst. In der Studie von Roediger und Karpicke von 2006 steigerte wiederholtes Lernen die Sicherheit der Studierenden. Doch nach 1 Woche erinnerten die Studierenden mit Abruftests mehr.

Quellen

  1. 1.Spielman, R. M., Jenkins, W. J., und Lovett, M. D. (2020). Psychology 2e, Abschnitt 8.1: Wie das Gedächtnis arbeitet. OpenStax.
  2. 2.McDermott, K. B., und Roediger, H. L. (2026). Gedächtnis (Enkodierung, Speicherung, Abruf). In R. Biswas-Diener und E. Diener (Hrsg.), Noba-Lehrbuchreihe: Psychologie. DEF Publishers.
  3. 3.American Psychological Association (2018). Serieller Abruf. APA Dictionary of Psychology.
  4. 4.Ebbinghaus, H. (1885/1913). Memory: Ein Beitrag zur experimentellen Psychologie, Kapitel 7: Behalten und Vergessen als Funktion der Zeit. Classics in the History of Psychology.
  5. 5.Standing, L. (1973). Learning 10,000 pictures. Quarterly Journal of Experimental Psychology, 25(2), 207–222.
  6. 6.Hall, J. F. (1983). Abruf gegen Wiedererkennen: Eine methodische Notiz. Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 9(2), 346–349.
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  8. 8.MacLeod, C. M. (2020). Der Metzger im Bus: Eine Notiz zu Vertrautheit ohne Reminiszenz. History of Psychology, 23(4), 383–387.
  9. 9.Haist, F., Shimamura, A. P., und Squire, L. R. (1992). Über die Beziehung zwischen Abruf- und Wiedererkennensgedächtnis. Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 18(4), 691–702.
  10. 10.Roediger, H. L., und Karpicke, J. D. (2006). Testgestütztes Lernen: Gedächtnistests verbessern die langfristige Behaltensleistung. Psychological Science, 17(3), 249–255.
  11. 11.Little, J. L., Bjork, E. L., Bjork, R. A., und Angello, G. (2012). Multiple-Choice-Tests entlastet, zumindest von manchen Vorwürfen: Testinduziertes Lernen fördern und testinduziertes Vergessen meiden. Psychological Science, 23(11), 1337–1344.
  12. 12.Dorsch-Lexikon der Psychologie. Abruf.

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